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ovag Energie AG- WINDPARKS

Seit 18.12.2013:

Windparks der ovag Energie AG

vormals: hessenWIND VI Gesellschaft mbH & Co. KG

Windpark Hartmannshain

Windpark Hartmannshain (mit Erweiterung)
Gemeinde Grebenhain, Vogelsbergkreis

  • Einige markante Daten

  • Standort Hartmannshain: Gemarkung Hartmannshain, Gemeinde Grebenhain, Vogelsbergkreis
    (eine Tacke TW 1,5 / vier GE 1,5 MW / drei Enercon E82-2MW)
    Inbetriebnahme: Dezember 1999 / November 2004 / September 2010
    Standort Kirtorf: Stadt Kirtorf, Vogelsbergkreis
    (drei Dewind D6-1000 kW)
    Inbetriebnahme: Juli 2001
    Standort Hirzenhain: Gemeinde Hirzenhain, Wetteraukreis
    (drei Dewind D6-1000 kW)
    Inbetriebnahme: Dezember 2001
    Standort
    Helpershain-Meiches:
    Ulrichstein-Helpershain und Lautertal-Meiches, Vogelsbergkreis
    (vier Enercon E82-2300 kW)
    Inbetriebnahme: November 2011
    Stromertragsprognose
    bei Gründung:
    20,03 Mio. kWh (unter Berücksichtigung eines Sicherheitsabschlages von 15 % auf den Mittelwert von zwei Windgutachten)
    Standort Repowering
    Flechtdorf:
    Flechtdorf-Diemelsee, Waldeck-Frankenberg
    (zwei Vestas  V90  2,0 MW,  NH 125 m)
    Inbetriebnahme: November 2012
    Stromertragsprognose
    bei Gründung:
    9,02 Mio. kWh (unter Berücksichtigung eines Sicherheitsabschlages von 15 % auf den Mittelwert von zwei Windgutachten)
    Standort Repowering
    Ulrichstein-Platte:
    Ulrichstein "Auf der Platte", Vogelsbergkreis
    (sieben Enercon E82 E2  2,3 MW, NH 138,4 m)
    Inbetriebnahme: Januar bis April 2013
    Stromertragsprognose
    bei Gründung:
    43,71 Mio. kWh (unter Berücksichtigung eines Sicherheitsabschlages von 5 % auf den Mittelwert von zwei Windgutachten)
    Standort Kefenrod: Gemeinde Kefenrod, Wetteraukreis (vier Enercon E92- 2,3 MW, NH 138,4 m)
    Inbetriebnahme: März bis April 2014
    18,5 Mio. kWh (unter Berücksichtigung eines Sicherheitsabschlages von 12,5 % auf den Mittelwert von zwei Windgutachten)
    Stadt Gedern, Wetteraukreis
    (4 Vestas V126, 3,3 MW, NH 137 m)
    Juni 2016
    26,7 Mio. kWh Gesamtertrag für den Windpark
    Gemeinde Mücke, Vogelsbergkreis
    (2 Enercon E115-3MW, NH 149 m)
    Oktober 2016
    13,4 Mio. kWh Gesamtertrag für den Windpark
    Stadt Kirtorf, Vogelsbergkreis
    3 GE 2,5-120, NH 139 m)
    Dezember 2016
    18,5 Mio. kWh Gesamtertrag für den Windpark
    VOBEG Wind GmbH und ovag Energie AG
  • Historie

  • Die hessenWIND VI (jetzt: ovag Energie AG) hat den Standort Grebenhain - Hartmannshain, langfristig gepachtet und in 2004 ein Repowering für den ursprünglichen Windenergiepark Vogelsberg durchgeführt.
  • Im Dezember 2007 hat die hessenWIND VI (jetzt: ovag Energie AG) zwei weitere Windparks erworben: den Kommunalen Windpark Kirtorf und den Kommunalen Windpark Hirzenhain. Seit dem sind der Windpark Kirtorf und der Windpark Hirzenhain Bestandteile der hessenWIND VI (jetzt: ovag Energie AG).
  • In 2010 wurde der Standort Grebenhain - Hartmannshain um drei Anlagen des Typs Enercon E82 2 MW mit 108 m Nabenhöhe erweitert.
  • In 2011 wurden am Standort Helpershain-Meiches insgesamt sieben Anlagen des Typs Enercon E82E2 2,3 MW mit 138 m Nabenhöhe errichtet, wovon vier Anlagen der ovag Energie AG gehören.
  • Sämtliche bis 2013 von der hessenWIND VI GmbH & Co. KG (jetzt: ovag Energie AG) betriebenen Windparks sind auf die ovag Energie AG übergegangen. Die ovag Energie AG, hat als einzige Kommanditistin der hessenWIND VI GmbH & Co. KG (jetzt: ovag Energie AG), deren Geschäft ab dem 18. Dezember 2013 mit allen Aktiven und Passiven ohne Liquidation im Wege der Anwachsung übernommen.
  • Windpark Hartmannshain

  • Der Windpark besteht aus einer drehzahlvariablen Pitchanlage vom Typ TW 1.5, der Firma Tacke GmbH (Betrieb seit 1999) mit einem Rotordurchmesser von 65 m und einer Nabenhöhe von 67 m, des weiteren aus vier drehzahlvariablen Pitchanlagen des Typ GE 1.5 sl der Firma GE WIND GmbH mit einem Rotordurchmesser von 77 m und einer Nabenhöhe von 80 m. Die drehzahlvariable Betriebsweise ist durch einen doppelt gespeisten Asynchron-Generator mit Frequenzumrichter realisiert.
  •  > Erweiterung Hartmannshain
  • Aufgrund der günstigen Windverhältnisse am Standort hat die hessenWIND VI (jetzt: ovag Energie AG) in 2010 drei weitere drehzahlvariable (getriebelose) Anlagen des Herstellers Enercon angrenzend an den bestehenden Windpark errichtet. Die Anlagen nutzen die vorhandene Infrastruktur wie Wege und Netzkabel zum Vorteil der bestehenden und neu errichten Anlagen. Das Projekt wurde in enger Abstimmung mit der Kommune im Bauleitplan- und BImSchG-Verfahren in 2009 zur Genehmigungsreife gebracht.
  • Windpark Kirtorf

  • In unmittelbarer Nähe der Stadt Kirtorf wurde im September 2001 ein kommunaler Windpark mit vier Anlagen vom Typ DeWind D6 der 1 MW-Klasse errichtet und in Betrieb genommen. Die hessenWIND VI (jetzt: ovag Energie AG) hat den Windpark im Dezember 2007 erworben. Nach der Havarie einer Anlage am 19. Juni 2011, wurde dort eine Anlage im November 2011 zugunsten eines Repowering zurückgebaut.
  • Windpark Hirzenhain

  • Südwestlich von Glashütten, einem Ortsteil der Gemeinde Hirzenhain wurde im Dezember 2001 ein kommunaler Windpark mit drei Anlagen vom Typ DeWind D6 der 1 MW-Klasse errichtet und in Betrieb genommen. Die hessenWIND VI (jetzt: ovag Energie AG) hat den Windpark im Dezember 2007 erworben. Im Februar 2014 wurde eine von drei Windenergieanlagen zugunsten des Windparks Kefenrod stillgelegt und wird im Sommer 2014 vollständig zurückgebaut.
  • Windpark Helpershain-Meiches

  • Zwischen Helpershain und Meiches wurde im Februar 2011 mit dem Bau des Windparks begonnen.
  • Die Gesamtleistung aller sieben Windenergieanlagen (drei WEA der Bürgerwind Ulrichstein Betriebs GmbH & Co. KG und vier WEA der ovag Energie AG) des Standortes beträgt 16,1 Megawatt. Der Windpark der ovag Energie AG mit vier WEA hat im Jahr 2013 rund 21 Mio. Kilowattstunden Strom produziert. Dies entspricht rechnerisch dem Stromverbrauch von ca. 6.000 Vier-Personen-Haushalten bzw. rund 24.000 Menschen. Diese Anlagen werden jährlich über 12.000 Tonnen klimaschädlicher Kohlendioxid-Emissionen vermeiden (GEMIS 4.0). Eine Klage des NABU gegen den Windpark wurde im Dezember 2012 zurückgezogen.
  • Die Inbetriebnahme ist im November 2011 erfolgt.
  • Windpark Repowering-Flechtdorf

  • Im Sommer 2012 wurden sechs weitere Altanlagen vom Typ "Micon M700 225/40 kW NH 36 m" der hessenWIND I am Standort "Flechtdorf-Diemelsee" zwecks Repowering abgebaut und durch zwei neue leistungsstarke Anlagen vom Typ "Vestas V90 2,0 MW" mit einem Rotordurchmesser von 90 m und einer Nabenhöhe von 125 m ersetzt. Die Inbetriebnahme der zwei Neuanlagen fand Mitte November 2012 statt.
  • Durch den Betrieb dieser zwei Neuanlagen werden jährlich ca. 5.800 Tonnen klimaschädlicher Kohlendioxidemissionen vermieden. Die Stromproduktion aus Windenergie an diesem Standort hat sich durch das Repowering-Projekt rund verfünffacht.
  • Dieses Projekt war das erste Repowering-Projekt im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Seit der Realisierung betrieb die hessenWIND I keine Anlagen mehr am Standort "Flechtdorf-Diemelsee". Die zwei Neuanlagen befinden sich jetzt im Eigentum der ovag Energie AG (zuvor: hessenWIND VI).
  • Repowering Ulrichstein-Platte

  • Ebenfalls im Sommer 2012 wurden die letzten acht Altanlagen der hessenWIND I am Standort "Ulrichstein - Auf der Platte" abgebaut. Diese Altanlagen waren vom Typ "Micon M700 225/40 kW NH 36 m". Zuvor waren bereits im Sommer 2011 die ersten fünf der ursprünglich insgesamt 13 Altanlagen an diesem Standort abgebaut worden. Bei diesen fünf Altanlagen handelte es sich um Anlagen des Typs "Micon M1500 500/125 kW NH 46 m", wobei eine Anlage im Eigentum der hessenWIND I gewesen war und die anderen vier Anlagen zum "Kommunalen Windpark Ulrichstein" gehörten.
  • Somit war der Standort "Ulrichstein - Auf der Platte" frei für die Errichtung von sieben leistungsstarken Neuanlagen vom Typ "Enercon E82 E2 2,3 MW" mit einem Rotordurchmesser von 82 m und einer Nabenhöhe von 138,4 m die zwischen Januar und April 2013 in Betrieb genommen wurden.
  • Mit dem Betrieb dieser sieben Neuanlagen werden dadurch jährlich ca. 28.000 Tonnen klimaschädlicher Kohlendioxidemissionen vermieden. Die Stromproduktion aus Windenergie wurde an diesem Standort bei annähernd gleichem Flächenbedarf rund versechsfacht.
  • Die hessenWIND I betrieb seit der Realisierung des Repowering-Projekts keine Anlagen mehr am Standort "Ulrichstein - Auf der Platte". Die sieben Neuanlagen befinden sich jetzt im Eigentum der ovag Energie AG (zuvor: hessenWIND VI).
  • Windpark Kefenrod

  • Die Gemeinde Kefenrod hat im April 2011 einen städtebaulichen Vertrag und einen Nutzungsvertrag zur Errichtung von vier Windenergieanlagen mit der HessenEnergie abgeschlossen.
  • Das Regierungspräsidium hat im Februar 2013 den Bau des Windparks mit WEA vom Typ "Enercon E92-2,3 MW" mit einem Rotordurchmesser von 92 m und einer Nabenhöhe von 138,4 m genehmigt.
  • Die vier Windenergieanlagen wurden in 2014 in Betrieb genommen.
  • Windpark Gedern

  • Die Stadt Gedern hat im Juni 2012 einen städtebaulichen Vertrag und einen Nutzungsvertrag zur Errichtung von Windenergieanlagen mit der HessenEnergie abgeschlossen.
  • Das Regierungspräsidium Darmstadt hat im Juli 2015 den Bau des Windparks mit vier WEA vom Typ "Vestas V126-3,3 MW" mit einem Rotordurchmesser von 126 m und einer Nabenhöhe von 137 m genehmigt.
  • Die Inbetriebnahme der Windenergieanlagen ist im Juni 2016 erfolgt.
  • Windpark Mücke-Atzenhain/Nieder-Ohmen

  • Die Gemeinde Mücke hat im August 2012 mit der HessenEnergie einen städtebaulichen Vertrag und einen Nutzungsvertrag zur Errichtung von Windenergieanlagen abgeschlossen.
  • Das Regierungspräsidium Gießen hat im Februar 2016 den Bau des Windparks mit zwei WEA vom Typ "Enercon E115-3MW" mit einem Rotordurchmesser von 115 m und einer Nabenhöhe von 149 m genehmigt.
  • Die Inbetriebnahme der beiden Windenergieanlagen ist im Oktober 2016 erfolgt. Der Windpark wurde am 01.12.2016 von der ovag Energie AG von der HessenEnergie übernommen.
  • Windpark Kommunalwald Kirtorf

  • Die Stadt Kirtorf hat im Juni 2013 einen städtebaulichen Vertrag und einen Nutzungsvertrag mit der HessenEnergie zur Errichtung von Windenergieanlagen im Kommunalwald Kirtorf abgeschlossen.
  • 2013 schlossen sich die ovag Energie AG und die VOBEG Wind GmbH, ein Tochterunternehmen der Energiegenossenschaft Vogelsberg eG, zusammen und haben auf Basis eines Projektierungsvertrages die HessenEnergie mit der Projektentwicklung beauftragt.
    Im Januar 2014 wurde der Antrag auf Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz beim Regierungspräsidium Gießen gestellt.
  • Das Regierungspräsidium Gießen hat im Februar 2016 den Bau des Windparks mit drei WEA vom Typ "GE 2,5-120" mit einem Rotordurchmesser von 120 m und einer Nabenhöhe von 139 m genehmigt. Die installierte Parkleistung beträgt 7,5 MW.
  • Die Inbetriebnahme ist im Dezember 2016 erfolgt. Für den Betrieb der drei Windenergieanlagen wurde die Projektgesellschaft "Windpark Kommunalwald Kirtorf GmbH & Co. KG" gegründet, deren Gesellschafter zu je 50  % die ovag Energie AG und die VOBEG Wind GmbH sind.