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 FÖRDERPROGRAMME ENERGIE 

Kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekte
sowie kommunale Informationsinitiativen

Das Land Hessen fördert auf der Grundlage der am 01.01.2016 in Kraft getretenen Richtlinie kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekte sowie kommunale Informationsinitiativen.

Durch die Förderung werden die Ziele der Hessischen Landesregierung im Bereich des Klimaschutzes zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen sowie die Begrenzung der negativen Auswirkungen des Klimawandels unterstützt.

Antragsberechtigt sind hessische Gemeinden, Städte und Landkreise, deren Zusammenschlüsse und Zweckverbände sowie kommunale Unternehmen (Einzelregelungen in Teil II der Richtlinie).

Gefördert werden investive kommunale Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen (Neu-, Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen), die – soweit vorhanden – über die jeweiligen gesetzlich geforderten Mindeststandards hinausgehen und die gesetzlich vorgegebenen Energiebedarfs- beziehungsweise Umweltgrenzwerte unterschreiten.

Voraussetzungen für eine Förderung des Klimaschutzprojekts sind:

Gefördert werden die nachstehend aufgeführten investiven Maßnahmen zur Begrenzung der negativen Auswirkungen des Klimawandels, die auf der Grundlage einer fachtechnischen Prüfung geeignet sind, nach dem gegenwärtigen Stand der Technik, zu einer dauerhaften Abmilderung der Auswirkungen des Klimawandels zu führen.

Im Einzelnen werden gefördert:

Gefördert wird die Erstellung von Studien und Analysen zur Feststellung des klimabedingten kommunalen Gefährdungspotenzials, wenn diese dazu beitragen, Maßnahmen zu identifizieren, die zu einer dauerhaften Abmilderung der Auswirkungen des Klimawandels führen.

Im Einzelnen werden gefördert:

❸ Förderschwerpunkt - Ziffer 3.3   [Richtlinie Teil II]

Gefördert werden Pilot- und Demonstrationsprojekte, die in Hessen der erstmaligen Erprobung neuer Technologien oder Verfahren zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen oder zur Begrenzung der negativen Auswirkungen des Klimawandels dienen beziehungsweise die Möglichkeiten des kommerziellen Einsatzes neuer Technologieren und Verfahren in beispielhaften und mustergültigen Anlagen unter Beweis stellen und Mängel beseitigen.

Gefördert werden Veranstaltungsreihen sowie umfangreiche Maßnahmen und Kampagnen zur Information und Qualifikation, soweit sie geeignet sind, über Klima- und Klimaanpassungsmaßnahmen zu informieren oder die Teilnehmer in diesen Themenbereichen zu qualifizieren.

❺ Förderschwerpunkt - Ziffer 5.3   [Richtlinie Teil II]

Gefördert werden kommunale Projekte und Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Begrenzung der negativen Auswirkungen des Klimawandels.

Hinweis:
Für die Punkte 1 bis 3 sind neben den hessischen Gemeinden, Städten und Landkreisen, auch deren Zusammenschlüsse und Zweckverbände sowie kommunale Unternehmen antragsberechtigt. Für die Punkte 4 und 5 sind ausschließlich Kommunen antragsberechtigt. Weitere Informationen zu den Förderungen im Detail und dem Umfang sowie der Höhe der Förderungen entnehmen Sie bitte der nebenstehenden Richtlinie.

Zu allen genannten Punkten bietet das Hessische Umweltministerium potenziellen Investoren eine kostenfreie Beratung durch die HessenEnergie an.

Die wesentlichen Ergebnisse der Beratung werden dem Interessenten in einem schriftlichen Kurzbericht zur Verfügung gestellt. Damit ist es möglich, bereits im Vorfeld der Investitionsentscheidung die für den wirtschaftlichen Erfolg der Anlage wesentlichen Hemmnisse und Chancen zu erkennen und daraus Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise abzuleiten.

Die Vorfeldberatung liefert keine Planungsleistungen. Hierfür sollte ein kompetentes Ingenieurbüro beauftragt werden.