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 FÖRDERPROGRAMME ENERGIE 

Biogas

Das Hessische Umweltministerium bietet potenziellen Investoren zur Errichtung einer Biogasanlage eine kostenfreie Vorfeldberatung durch die HessenEnergie an.

Falls nötig, wird in diesem Rahmen auch ein Ortstermin durchgeführt. Die wesentlichen Ergebnisse der Beratung werden dem Interessenten in einem schriftlichen Kurzbericht zur Verfügung gestellt. Die HessenEnergie untersucht bei einem Termin vor Ort hauptsächlich folgende Punkte:

- Voraussetzungen für den Betrieb einer Biogasanlage
- Varianten der Biogastechnik und ihre Eignung für den Betrieb
- Einbindung der Anlage in den landwirtschaftlichen Betrieb
- Abschätzung der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit

Die Vorfeldberatung liefert keine baureife Planung. Mit den dafür notwendigen Planungsleistungen sollte entweder der Lieferant der Biogasanlage oder ein kompetentes Ingenieurbüro beauftragt werden.

Durch eine solche Vorfeldberatung ist es jedoch möglich, bereits vor einer Investitionsplanung die für den wirtschaftlichen Erfolg der Biogasanlage wichtigen Probleme und Chancen zu erkennen und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen zu geben.

Darüber hinaus kann im Rahmen des hessischen Förderprogramms auch für Nahwärmenetze ein Zuschuss gewährt werden. Dies gilt allerdings nur in Verbindung mit Biomassefeuerungs- und Biogasanlagen, die durch die hessischen Richtlinien gefördert wurden. Es kann ein Zuschuss in Höhe von bis zu 100 Euro/Trassenmeter und 250 Euro pro angeschlossenem Gebäude bzw. bis zu 30 % der förderfähigen Kosten gewährt werden, jedoch insgesamt nur bis zu einem Höchstbetrag von 100.000 Euro pro Objekt. Die Höhe der tatsächlichen Förderung richtet sich nach der Wärmedichte und Wirtschaftlichkeit. Die Erweiterung eines Nahwärmenetzes ist nicht förderfähig. Die Gesamtleitung eines Netzes muss mindestens 50 m betragen.