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Veranstaltung am 25.08.2012

  • wir haben uns sehr gefreut, mit Ihnen gemeinsam den Start eines in Hessen einzigartigen und beispielhaften Projekts zum Repowering eines Wind-
    parks zu feiern.
  • Vor annähernd 20 Jahren haben wir in Ulrichstein "Auf der Platte" Hessens ersten Bürgerwindpark geplant und zusammen mit 295 Kommanditisten ge-
    baut.
  • Die Investitionen von umgerechnet rund 4,4 Mio. Euro wurden von der dafür gegründeten Beteiligungs-Gesellschaft hessenWIND GmbH & Co. KG aufgebracht, an der sich Interessenten mit Beträgen ab umgerechnet 2.500 Euro beteiligen konnten.

Unmittelbar danach kam am Standort der erste Windpark der Stadt Urichstein hinzu, den die hessenENERGIE für die Stadt errichtet und betrieben hat.

Leitende Idee war schon damals, dass erneuerbare Energien erschlossen werden müssen, da die Nutzung der endlichen Vorräte fossiler Energieressourcen im Interesse des Klimaschutzes auslaufen muss und weil die nicht beherrschbaren Risiken der Kernenergie den Übergang zu einem neuen, regenerativen Energiesystem erfordern.

Die erfolgreiche Stromproduktion der beiden Windparks an dem Standort hat die hessenENERGIE im Jahr 2009 - schon lange vor den Energiewendebeschlüssen der Bundesregierung und vor der Katastrophe von Fukushima – bewogen, in Abstimmung mit der Stadt Ulrichstein das in Hessen bislang umfangreichste Repowering Projekt vorzubereiten. Dazu haben wir dreizehn technisch veraltete Windenergieanlagen von der Stadt Ulrichstein und der hessenWIND GmbH & Co. KG erworben, die zwischenzeitlich abgebaut wurden.

Die Inbetriebnahme des Windparks "Auf der Platte" in der Gemarkung Ober-Seibertenrod durch die hessenWIND GmbH & Co. KG erfolgte im Jahr 1994. Lieferant der Anlagen war die Firma Micon aus Randers in Dänemark. Die ersten Anlagen hatten eine Nennleistung von je 225 kW und eine Nabenhöhe von 36 m.

Die Kommanditisten legten auf ein ökologisches Engagement Wert und zogen diese Geldanlage sogar anderen kurzfristig besseren Renditeerwartungen vor. Kurz darauf ließ die Stadt Ulrichstein 1996 direkt daneben ihren ersten und deutschlandweit vorbildhaften kommunalen Windpark durch die hessenENERGIE errichten. Mit der Genehmigung des Repowering-Projekts durch das Regierungspräsidium Gießen am 24. Februar 2012 wurde der Weg frei, um mit dem Ausbau der Zuwegungen und dem Rückbau der Altanlagen im April 2012 zu beginnen.

Inzwischen sind die 13 Jahre alten Windenergieanlagen zurückgebaut und werden sukzessive durch sieben moderne Anlagen der Firma Enercon vom Typ E-82 E2 mit jeweils 2,3 Megawatt (MW) Nennleistung, einem Rotordurchmesser von 82 Metern und einer Nabenhöhe von 138,4 Metern ersetzt.

Zwei Windertragsprognosen versprechen auskömmliche Erträge für einen langfristigen wirtschaftlichen Betrieb und vor allem eine wesentlich höhere Energieausbeute.

Die damals errichteten Anlagen nutzten das Windangebot u. a. wegen der geringen Nabenhöhen im Vergleich zu den heutigen modernen, leistungsstarken Anlagen weniger effektiv.

Neben der guten Ertragsprognose und der Ausweisung als Windvorrangfläche spricht für diesen Standort auch der bereits vorhandene Eingriff in die Landschaft durch die alten Windenergieanlagen und die 110 kV-Freileitung Grünberg – Lauterbach. Das Vorhaben bietet die Möglichkeit, einen regionalen Beitrag zur Verminderung umweltschädlicher Emissionen und zur Verringerung des Verbrauchs nicht erneuerbarer Energieträger zu leisten.

Die hessenENERGIE – eine Tochter der ovag Energie AG – geht von Investitionen in Höhe von annähernd 29 Millionen Euro aus, worin bereits ein Anteil des neu errichteten Umspannwerks und der Kauf der Altanlagen enthalten sind.

Nach Umsetzung des Repowering-Projekts wird sich die Stromproduktion aus Windenergie an dem Standort bei annähernd gleichem Flächenbedarf rund verfünffachen.

Nach einem ersten Repowering-Projekt am Standort des ehemaligen Forschungswindparks Hartmannshain im Jahr 2004 wird das hier zur Umsetzung anstehende Vorhaben in Ulrichstein das landesweit zweite große Repowering-Projekt sein, das die hessenENERGIE umsetzt. Angestrebt wird eine Inbetriebnahme des modernisierten Windenergieparks bis Ende 2012.

Die hessenENERGIE bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen bei den Kommanditisten der hessenWIND GmbH & Co. KG, bei der Kommune sowie bei den Grundstückseigentümern und beteiligten Behörden.

Dr. Horst Meixner             Dr. Erik Siefart

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  • Artikel vom 22.08.2012
    Lauterbacher Anzeiger:
  • Artikel: Windkraft für die Region - finanziert aus der Region
  • Artikel: Windenergie - Rückgrat im Energieträgermix
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  •   grauer Punkt  Landrat des Vogelsbergkreises Manfred Görig
  •   grauer Punkt  Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie Hessen e.V. Joachim Wierlemann
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    • Foto: WEA mit Sonnenlicht